Es gibt ein Leben nach Twilight: Robert Pattinson wird nächstes Jahr an der Seite von Ex-007 Pierce Brosnan in der Tragikkomödie Remember Me zu sehen sein. Bisher kennt man den guten Robert ja nur als Vampir aus Twiight, wo er nicht mehr als zwei Gesichtsausdrücke besitzt, doch ich lehne mich jetzt einmal weit aus dem Fenster und behaupte: Robert Pattinson ist ein guter Schauspieler. Das lässt zumindest der Trailer vermuten, denn er legt sich ziemlich ins Zeug. Auch wenn der Film rein thematisch sicher nicht jeden Geschmack trifft, so bin ich der Meinung, dass Pattinson eine große Karriere bevorsteht. Abseits von Twilight. Abseits von den Blockbustern. Ihm steht die Rolle in kleineren Produktionen. Weiter so.
Brady (Edward Norton) hat sich mit der Züchtung einer Art Super Grases ein großes Geschäft aufgebaut, doch damit kommt er in Konflikt mit dem Drogen-Baron des Ortes. Um heil aus der Sache rauszukommen täuscht er seine Ermordung vor, doch das ruft seinen Bruder Bill, der Uniprofessor ist, auf den Plan. Der staunt nicht schlecht, als er seinen Bruder lebendig vorfindet. Ein Kiffer mit seinem spießeigen Bruder auf der Flucht. Lasset die Spiele beginnen.
Meiner Meinung nach lohnt es sich schon ins Kino zu gehen, weil Edward Norton eine Doppelrolle spielt. Und auch sonst sieht das alles nach einer ziemlich interessanten Komödie aus. Eine imdb-Wertung von 8,9 lässt auf großes hoffen.
Am 25. Dezember soll der ganze Spaß in den USA rauskommen. Für Deutschland ist, wie so oft, noch kein Termin angesetzt. Aber kommt, es ist Edward Norton, das alleine wird schon dazu führen, dass der irgendwann hier erscheinen wird.
Ich bin über Twitter auf einen Ziemlich guten trailer gestoßen zum Film “Paranormal Activity”. Dabei ist die Story des Films ziemlich simpel gehalten. Ein junges Pärchen glaubt, eine geheimnisvolle Macht treibt ihrem neuen Haus ihr Unwesen. Clever, wie die beiden sind, stellen sie Kameras auf. Sie wollen unbedingt wissen, was vor sich geht.
Der Trailer fällt dabei aber aus dem Rahmen. Mit Filmszenen hält man sich angenehm zurück und zeigt lieber die Raktionen des Premierenpublikums. Für mich wirkt das zwar so, als ob man unbedingt zeigen wolle, wie gruselig der Film nicht ist, aber der Trailer ist trotzdem ziemlich gut geraten. Leider ist wie immer noch kein Starttermin für Deutschland bekannt und es wäre wirklich schade, wenn der Film Direct-to-DVD kommen würde.
Littleton, ein schwarzer Tag in der amerikanischen Geschichte, dürfte jedem noch in lebhafter Erinnerung sein, als Dylan Klebold und Eric Harris in der Columbine High School für ein Massaker sorgten, bei dem zwölf Schüler und ein Lehrer ermordet und zahlreiche Jugendliche verletzt wurden. Michael Moore griff dieses Thema schon in seiner satirischen Doku “Bowling for Columbine” auf, doch der Film “Elephant” von Gus van Sant (Good Will Hunting, Paranoid Park, Milk) geht noch einen ganzen Schritt weiter. Wo bei Moores Doku Columbine nur der Ausgangspunkt war, geht es bei van Sant direkt an den Ort des Geschehns zu einem fiktiven Massaker. Wo van Sant endet, fängt Morre an.
Eine wirklich richtige Handlung existiert bei Elephant nicht, denn die Kamera begleitet eher mehrere Schüler in ihrem Alltag an der Schule. Es wird geflirtet, geredet, sich verabredet und über die Eltern hergezogen, also das Leben an einer ganz normalen Highschool präsentiert, die man so im Westen der USA überall hätte finden können. Ob Littleton oder Erfurt. London oder Berlin. New York oder Los Angeles. Der Ort hätte beliebig verändert werden können und niemand hätte es bemerkt. Dabei stört es auch nicht, dass van Sant die typischen Stereotypen einer Highschool einbaut. Den Sunnyboy, die Versagerin, die Mädch-Läster-Gruppe, der Kumpeltyp und der Surfer. Denn die gehören einfach in einer amerikanische Highschool und so ist die Verwendung solcher Charaktere eher positiv als negativ zu betrachten, denn hier rutscht vant Sant zwar ins Klischee ab, was aber für den Film nicht als Nachteil zu betreachten ist.
Gus van Sant hat sich in “Elephant” auch nicht auf die Fahne geschrieben Ursachenforschung zu betreiben, wodurch Jugendliche zu solch einer Tat getrieben werden. Stattdessen baut er alles ein, was für viele als die Misstände der Jugend angeprangert werden. Videospiele, Heavy Metal Musik, Filme. Doch dabei wird nie zu sehr in das Schwarz-Weiß Muster abgerutscht, denn wenn Alex – während Eric ein Videospiel spielt – am Klavier Beethovens „Für Elise“ übt, dann stellt man sich unweigerlich die Frage: Ein Amokläufer, der sich für die Kultur interessiert? Der Klavier spielen kann und nicht nur ein Waffennarr? Ein Schlag ins Gesicht für alle, die der Meinung waren, sie wüssten, was gut oder schlecht ist.
Diese angenehme Verschwommenheit und Offenheit bleibt den ganzen Film über gewahrt und auch das Massker läuft kühl und distanziert ab. Minutenlang beobachtet man das Geschehen und hat dabei nur über die Schulter der Protagonisten Einblick in das Szenario. Was in den beiden gerade vorgeht lässt sich nur erahnen. Mehr als ihre Silhouetten bekommt der Zuschauer zumeist nicht zu sehen.
“Elephant” ist ruhig. Es gibt sehr lange Kamerafahrten (die teilweise wirklich genial sind) und viele Dialoge, denn das nunmal die Realität, die “Elephant” so gut es geht einfangen will. Das kann einen langweilen, oder aber überzeugen, über jede Szene nachzudenken.Ich gehöre der zweiten Gruppe an. Teilweise kommt es einem vor wie eine Dokumentation, denn die Kameras sind ausschließlich bei den Personen selbst und man sieht auch nur das, was die Schüler sehen. Manche Szenen werden sogar mehrfach, jeweils in einem anderen Blickwinkel, gezeigt, sodass man am Ende die letzten Stunden vieler Schüler kennen gelernt hat und die Grausamkeit der Tat erfasst, denn es kann jedem normalen Schüler und an jedem normalen Ort passieren. Nicht umsonst ist die Schule so austauschbar.
Elephant ist kein Unterhaltungsfilm. Das sollte jedem klar sein, der sich diesen Film vornimmt.
Zu Halo 3: ODST ist nun ein etwas anderer Trailer erschienen, der nicht einfach nur Ingame Szenen aneinanderreiht, sondern es handelt sich dabei um eine reale Umsetzung des Halo Themas. Präsentiert wird eine absolut hollywoodreife Inszenierung, die die Trauer um den nicht zustande gekommenen Film mit Peter Jackson noch verstärkt . Doch dieser Trailer beweist, was möglich gewesen wäre. Vielleicht plant ja Microsoft einen Film und der Trailer zu ODST war nur die Aufwärmung?
Halo 3: ODST wird ab dem 22. September dieses Jahres exklusiv für die Xbox 360 auf den Markt kommen.
Ich möchte euch jetzt auf ein projekt aufmerksam machen, von dem ich schon vor ein paar Monaten gehört habe und jetzt endlich im Fernsehen zu begutachten ist.
12 Monate Recherchearbeit, 80 Drehteams, 750 Stunden Material. Das alles um einen Tag im Leben von Berlin, am 05. September 2008, mit der Kamera festzuhalten. 24h Berlin kam dabei zustande und erstellt anhand von vielen kleinen Einzelportaits eine große, zusammenhängende Momentaufnahme unserer Hauptstadt. Ein Jahr nach der Aufnahme wird das Mammutprojekt nun vom 05. auf den 06. September 24 Stunden lang, also in Echtzeit, auf Arte und RBB augestrahlt.
Ich bezweifle zwar, das ich wirklich 24 Stunden lang Fernsehen gucken werde, aber reingucken werde ich auf jeden Fall. Vielleicht erscheint das ganze ja auch mal auf DVD, was sicher lohnenswert wäre. Mehr Infos bei Arte oder 24hberlin.tv.
24h Berlin – Ein Tag im Leben: Vom 05.06 (6 Uhr morgens) bis 06.06 (6 Uhr morgens) auf Arte und co.
Die Geschichte der McManus-Brüder wird weitererzählt. Die Fortsetzung von Troy Duffys Erfolgsfilm “Der blutige Pfad Gottes” startet am 30. Oktober in den USA, hat aber leider noch Starttermin für Deutschland. Die Story: seit Jahren leben die Büder im ländlichen Irland im Untergrund, doch als ein Priester in Boston brutal ermordet wird, kommen sie zurück. Dabei helfen ihnen ein neuer Partner und eine FBI-Beamtin. Seht euch den Trailer an und bildet euch dann eine Meinung darüber, ob auch der zweite teil ein Klassiker werden kann. Meine Meinung ist, dass wenn der gleiche Mann die Regie und das Drehbuch übernimmt, dann kann eigentlich nicht viel schief gehen. Hoffen wir es.
Eigentlich träumt der junge Elliot Tiber von einer Karriere als Innendesigner. Doch das Motel seiner Eltern läuft alles andere als berauschend, und so hockt er weiter in seinem heimatlichen Kaff und sinnt nach einer Idee, wie man die Geschäfte wieder ins Laufen bringen könnte. Als er aus der Zeitung erfährt, dass einem groß angekündigten Open Air Konzert die Erlaubnis entzogen wurde, wittert Elliot die Chance: Er bietet er den Veranstaltern ganz einfach die Kuhwiese hinter dem elterlichen Grundstück als Austragungsort an – ohne zu ahnen, welche Welle er mit diesem Angebot losschlägt.
Filmstarts.de: Wer sich mit dem Gedanken anfreundet, dass „Taking Woodstock“ seine Geschichte abseits der Festivalbühne erzählt, erlebt einen Film, der wunderbar detailverliebt das Gefühl des „Summer of 69“ vermittelt.
Whisky mit Wodka
Der Schauspieler Otto Kullberg ist ein Mann, den die Frauen lieben und die Männer mögen. Gelegentlich trinkt er zu viel. Als er deshalb einen Drehtag seines neuen Films verpatzt und auszufallen droht, wird ein jüngerer Kollege engagiert, mit dem alle Szenen zur Sicherheit ein zweites Mal gedreht werden: Leo, der Produzent, will kein Geld verlieren. Otto Kullberg, ein Sprücheklopfer und Mittelpunktmensch, muss seine Rolle im Film behaupten, im Kostüm der 20er Jahre, als Mann zwischen zwei Frauen. Und er versucht, seine Rolle im Leben neu zu verstehen.
Filmstarts.de: Fazit: Ein raffiniertes Drehbuch, glänzende Darsteller und der sensible Blick Andreas Dresens gehen in „Whiskey mit Wodka“ perfekt ineinander. Herausgekommen ist ein urkomischer, aber dennoch ernsthafter Film – eine Tragikomödie par excellence. Und was die Sprüche angeht: Die kann man nicht nacherzählen, die muss man gesehen haben.
Weitere Starts:
Final Destination 4
Eigentlich wollte Nick O’Bannon nur einen spannenden Tag beim Autorennen erleben – doch plötzlich durchzuckt ihn die schreckliche Vision bizarrer Ereignisse, die auf der Piste zu einer Massenkarambolage führen: Brennende Wrackteile schlagen in der Tribüne ein und bringen sie zum Einsturz – Nicks Freunde finden dabei einen grausigen Tod. Als Nick aus diesem furchtbaren Albtraum erwacht, versucht er seine Freundin Lori und ihre Freunde Janet und Hunt hektisch davon zu überzeugen, die Tribüne sofort zu verlassen … und tatsächlich verwandelt sich Nicks entsetzliche Vision Sekunden nach ihrer Flucht in eine reale Katastrophe. Die Gruppe glaubt dem Tod entkommen zu sein und feiert ihr neu gewonnenes Leben. Doch für Nick und Lori ist dies leider erst der Anfang
Dance Flick – Der allerletzte Tanzfilm
Thomas Uncles ist ein junger Straßentänzer, der auf der falschen Seite der Straße aufgewachsen ist. Seine Leidenschaft für alles, was mit Tanzen zu tun hat, bringt ihn mit einer wunderschönen jungen Frau zusammen, Megan White. Gemeinsam müssen sich die beiden beweisen – in der Mutter aller Tanzschlachten!
Julie & Julia
Kurz vor ihrem 30. Geburtstag fühlt sich Julie Powell ziemlich niedergeschlagen. Auf der Suche nach einer anderen Richtung, die sie ihrem Leben geben könnte, oder zumindest etwas Zerstreuung, entdeckt Julie eine neue Leidenschaft: Akribisch kocht sie innerhalb von einem Jahr alle 524 Rezepte in Julia Childs’ berühmtem Kochbuch-Klassiker "Mastering the Art of French Cooking" nach und stellt anschließend ihre Erfahrungsberichte ins Internet – zur großen Freude einer zunehmend wachsenden Fangemeinde im Cyberspace.
Tears of April – Die Unbeugsame
Die konservativen Weißen haben die sozialdemokratischen Roten besiegt und in Lager gesperrt. In einem dieser Lager begegnet die gefangene Rotgardistin Miina dem jungen aufstrebenden Soldaten Aaro von den Weißen. Im Glauben an eine höhere Gerechtigkeit trifft Aaro eine einsame Entscheidung, um die Frau vor ihrer Hinrichtung zu bewahren. Er stellt sich gegen seine Einheit und eskortiert Miina zu einem Standgericht weitab des Lagers. Als Retter und Todfeind zugleich begleitet Aaro die schweigsame und feindselige Miina durch das finnische Hinterland, doch ein Fluchtversuch Miinas lässt das Boot, mit dem sie unterwegs sind, kentern. Als die in tiefem Misstrauen Aufgebrochenen auf einer unbewohnten Insel stranden, sehen sie sich plötzlich schicksalhaft im Überlebenskampf aufeinander angewiesen. Zwischen Miina und Aaro entwickelt sich eine kraftvolle Anziehung und die Zeit auf der Insel wird für sie zum alles verändernden Wendepunkt.
Auf halbem Weg zum Himmel
Die Sonne versinkt schnell hier in Guatemala, als die Bewohner von "La Aurora – Die Morgenröte der Hoffnung" gerade das erste Jubiläumsfest ihrer Gemeinde vorbereiten, ihres persönlichen Traumes von einem Leben ohne Angst. Kinder kommen angelaufen. Schwerbewaffnete Soldaten haben das Dorf betreten, und solche Männer haben die Kinder in den Flüchtlingscamps, in denen sie aufwuchsen, noch nie gesehen. Die Dorfbewohner versammeln sich und werfen den Militärs vor, was ihnen und ihren Familien ein Dutzend Jahre zuvor angetan wurde. Die Folge: Die Zahl der mehr als 600 offiziell gezählten Massaker erhöht sich um ein weiteres. Doch dieses Massaker markiert auch den Beginn von etwas völlig Neuem: Die Überlebenden reichen Klage ein und ziehen vor Gericht. Wegen eines "Staatsverbrechens." Ihr Motiv: Sie wollen die nächsten Schritte auf dem halbem Weg zum Himmel gehen
Also bei dem Video gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ist das hier wirklich eine schöne Fan Arbeit oder aber eine virale Kampagne für die Fortsetzung von Cloverfield. Wenn es zweiteres sein sollte, dann hat Paramount aber kräftig gespart, denn die ersten Videos zum ersten Teil sahen irgendwie besser aus. Auch die Sprache klingt nicht wirklich wie japanisch sondern irgendwie Fantasiehaft. Man wirds sehen. Mein Tipp: Ganz klar Cloverfield, denn achtet mal auf die Sekunde 37. Was steht denn da auf dem Straßenschild?
Ewan McGregor sdpielt den Journalisten Bob Wilton, der bei seinen Recherchen den Geheimagenten Lyn Cassidy kennenlernt. Das besondere ist: Cassidy ist ein Jedi-Krieger (JA ein Jedi Krieger. Kein Witz), ein paranormaler Spion aus einer geheimen Einheit, die unter dem Kommando eines alternden Hippie-Gurus, der sie Truppe in asiatischen Esoterik-Techniken trainiert. Dadurch können die Soldaten angeblich in die Zukunft sehen, Gegenstände mit der Kraft der Gedanken bewegen und Ziegen durch blosses Anstarren töten. Cassidy nimmt Wilton mit auf seine Mission in den Irak, wo beide doch glatt entführt werden und auf ihrer Reise einem – ebenfalls mit paranormalen Fähigkeiten ausgestatteten – Gefängnisaufseher begegnen.
Klingt das nicht nach einer großen Portion Spaß? Und spätestens wenn Ihr den Trailer gesehen habt steht der Film auf eurer To-Do-Liste. Ich frage mich, ob es Absicht war Ewan McGregor die Rolle des zweifelnden Journalisten zu geben, denn immerhin hat er selbst ja mal einen jedi Krieger gespielt. Auch wenn das keine Absicht war, die Verbindung besteht und birgt viele Insider Gags.
Der Film kommt im November in den USA raus und dann wohl März 2010 bei uns. Ich freu mich.
Weil ich es heute ein paar Menschen versprochen hatte, poste ich den Trailer zum neuen Film mit Megan Fox. Um ganz kurz die Story zusammenzufassen: Eine Cheerleaderin wird zur Killerin. Mit ihren Reizen lockt sie vor allem männliche Schulkameraden in ihre Fänge. Mehr muss man glaub ich nicht wissen. Könnte ein ganz lustiger Film werden, aber man sollte nicht zuviel erwarten.
Was ist der Sinn des Lebens? Diese äußerst tiefgründige und philosophische Frage stellt sich der einfache Dorfbewohner und notorische Faulenzer Zed, nachdem er vom Baum der Weisheit gegessen hat.
Seine neuerworbene Erleuchtung bringt ihn prompt in so große Schwierigkeiten mit dem Rest seines Dorfes, dass er fliehen muss. Gemeinsam mit seinem Kumpel Oh, der sich Zed widerwillig anschließt, brechen die beiden Freunde auf zu einer abenteuerlichen Reise quer durch den Anbeginn der Zeitrechnung.
Fazit: Regisseur Harold Ramis, der eigentlich für beschwingte Komödien steht, enttäuscht mit dem albernen „Year One“ auf der ganzen Linie. Die Anzahl der Lacher ist sehr überschaubar, die Fäkaljokes nerven und es wird nie so richtig klar, was der Film eigentlich soll. (via filmstrts.de)
Die News kommt ja wie gerufen. Gestern Abend beim alltäglichen Treff mit meinen Kumpels flammte erneut eine Filmdiskussion auf über Inglorious Basterds, über Sequels und über Quentin Tarantino auf. Unter die Rubrik der Sequels fiel auch xXx 2 – The Next Level, denn alle waren sich einig, dass Ice Cube als Nachfolger von Vin Diesel einfach nur verrsagen konnte und ein xXx Film ohne Vin Diesl kein xXx Film ist. Genau wie Fast and the Furious nur mit Vin Diesel gut ist. Nachdem Diesel die Fast and Furious Reihe in “Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile.” wieder auf Kurs gebracht hat spielt er jetzt auch im dritten Teil der Triple X Reihe wieder den Xander Cage. Endlich. Der Kameramann von "The Fast and the Furious" und Regisseur von "Unbesiegbar – Der Traum seines Lebens", Ericson Core, soll Regie führen bei "xXx – The Return of Xander Cage". Ich bin froh, dass Vin seine Rege,l nie in Nachfolger mitzuspielen, abgelegt hat und nun wieder in seiner Paraderolle des Xander Cage zu sehen sein wird. Ich meine Mal der erste Triple X Teil war einfach mal verdammt cool und DER Karriereschub für Herrn Diesel. Aber eine Fakt stört mich an dem dritten Teil. Das Drehbuch, das von Xanders Rückkehr zur NSA handelt, schrieben John D. Brancato und Michael Ferris, die auch Terminator: Die Erlösung verfassten. Aber Richard Wilkes, Autor des Original-xXx, soll es vor kurzem noch ein Mal überarbeitet haben. Ich hoffe doch, dass es somit wieder an allen Ecken und Enden knallt.
Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page, Marion Cotillard, Cillian Murphy, Michael Caine und Lukas Haas. All diese Darsteller spielen zusammen in “Inception“, dem neuen Film von Dark Knight Regisseur Christopher Nolan. Unter der illustren Runde befinden sich gleich drei meiner Lieblingsschauspieler und auch der Rest der Trupper hat in den von mir gesehen Filmen bisher nur gute Eindrücke hinterlassen. Das heißt allein auf die Darsteller bezogen ist der Film schon jetzt ein Kracher. Leider findet man wenig über die Story, aber Variety zitiert das Studio mit ” …the studio calls it a contemporary sci-fi actioner set within the architecture of the mind.” [Quelle] und IMDb deutet an, dass ein Geschäftsmann in einen Erpressungskandal verwickelt wird. Man darf also gespannt sein. Der Trailer macht auf jeden Fall einen guten Eindruck, auch wenn das ganze schon ziemlich abgedreht aussieht.
Also dieses Teaser Poster zur 4. Staffel von Dexter hat mich mal wirklich begeistert. Showtime hat sich wirklich Mühe gegeben einfallsreiche Poster zu gestalten, die zwar die 3. Staffel spoilern, aber jeder Dexter Fan hat die Staffel eh schon gesehen. Also ab 27. September gehts wieder los und ich freu mich ja schon wie so ein kleines Kind. Was für eine Anspielung.
Jetzt schlägt die Wirtschaftskrise auch mächtig im Filmgeschäft zu, denn Paramount Pictures gab jetzt bekannt den neuen Martin Scorseses Film “Shutter Island” mit Leonardo DiCaprio auf den 19. Februar 2010 zu verlegen.
“Dies ist eine Situation, mit der sich jedes einzelne Studio konfrontiert sieht, da wir alle mit dem finanziellen Druck arbeiten, der mit dem weiteren Abschwung verbundenen ist", sagte CEO Brad Grey. Durch die Wirtschaftskrise fehlt es laut Paramount laut der L.A. Times das Geld um eine gute Promotion für den Film zu machen und so wolle man nach einem erfolgreichen Jahr “Shutter Island“ als Publikums-Anker im kommenden Jahr nutzen, so Grey.
Wirklich Schade, denn der neue Scorsese Film sieht mal wieder richtig gut aus. Durch die Verschiebung wird auch eine Teilnahme an den Oscars sowei anderen Awards für 2009 unmöglich. Dabei räumte man dem Film sehr viele Chancen ein mit Preisen nach Hause zu gehen. Mit Glück nimmt er dann an den Oscars 2010 teil.
Aufgrund des Fantasy Filmfests, das grade Halt in Berlin macht, möchte ich noch auf einen Film hinweisen, der ebenfalls dort lief und schon am 10. September den Weg in die deutschen Kinos finden wird: District 9.
Kurz einen kleinen Überblick über die Story:
Außerirdische haben bereits seit 28 Jahren Kontakt mit den Menschen aufgenommen und verharren mit ihrem Raumschiff über Johannesburg in Südafrika. Die Menschen erwarteten sich von diesem Kontakt mit den Außerirdischen entweder einen großen Konflikt oder einen Austausch von Technologie, doch nichts dergleichen tritt ein. Stattdessen verharrte das außerirdische Raumschiff regungslos über Johannesburg. Die Außerirdischen sind Flüchtlinge, denn sie sind die letzten Überlebenden ihres Heimatplaneten. Die Außerirdischen wurden in behelfsmäßigen Flüchtlingslagern im südafrikanischen Distrikt 9 untergebracht, von wo aus sie von der Multi-National United (MNU) Behörde überwacht werden. Die MNU geht es nicht um das Wohl der Außerirdischen, sondern sie wollen Profit aus einer Waffenproduktion, basierend auf außerirdischer Technologie, schlagen.
District 9 sollte erst gar nicht in den Kinos kommen, denn Regisseur Neill Blomkamp war eigentlich für die Verfilmung des Computerspiels Halo vorgesehen, doch als dann der Produzent absprang, besorgte ihm Herr Der Ringe Mastermind Peter Jackson 30 Millionen Dollar und so entstand District 9. Niemand hätte gedacht, dass das passieren würde, doch der Film hat schon am ersten Wochenende in den USA seine Produktionskosten wieder eingespielt. Auch die Kritiken waren in den USA durchweg positiv was zu dem Erfolg sicher beigetragen hat.
With its clever faux documentary style, this is the most imaginative science-fiction movie to come along in years.(USA Today)
Wir müssen uns leider noch ein wenig gedulden bis wir dieses Schmückstück ansehen können, aber warten lohnt sich ja bekannterweise.
Vor ein paar Tagen konnte man in vielen Städten schon die ersten 20 Minuten von Avatar bewundern und jetzt ist auch endlich ein Trailer zum Mammutwerk von James Cameron erschienen.
200 Jahre in der Zukunft: Die Rohstoffe der Erde sind erschöpft und die Menschen haben begonnen in den Weiten des Alls nach Alternativen zu suchen. Federführend ist der RDA Konzern, ein Raumfahrt-Konsortium, das nach wertvollen Ressourcen sucht und auf dem Mond Pandora fündig wird. Doch der Abbau erweist sich als schwierig, weil sich auf dem Mond nicht nur ein dichter Dschungel mit vielen gefährlichen Monstern befindet, sondern auch weil er die Heimat einer intelligenten, humanoiden Spezies namens Na’vi ist, die dort im Einklang mit der Natur lebt. Doch die menschlichen Wissenschaftler haben in dem Forschungsprojekt Avatar herausgefunden, dass man den Geist eines Menschen in den Körper eines Na’vi transferieren kann. Einige Menschen werden ausgewählt als erste dieses Experiment durchzuführen, um die Gesellschaft der Na’vi zu unterwandern. (via)
Ehrlich gesagt hat mich der Trailer jetzt nicht sonderlich beeindruckt. Die, die die ersten 20 Minuten gesehen haben sind zwar alle ziemlich beeindruckt, aber für mich sieht das nach einer großen CGI-Orgie aus, die irgendwann in einer Liebesgeschichte endet. Außerdem werd ich mit den Na’vie nicht warm, denn irgendwie sehen die unsympathisch aus. Aber wer weiß, vielleicht wird der Film ja besser, als der Trailer vermuten lässt.
Durham County ist eine leise Serie. Schonungslos. Kaum auszuhalten. Die Serie geht einem unter die Haut, doch zugleich sind die teilweise verstörenden Bilder und Erzählungen faszinierend.
Durham County erzählt die Geschichte von Polizist Mike Sweeney, der mit seiner Familie nach Durham County zieht um der Vergangenheit zu entfliehen. Doch kaum angekommen, erschüttern mehrere brutale Morde die Kleinstadt. Mike glaubt die Identität des Serienkillers zu kennen, nämlich Ray Prager. Jedoch ist dieser eine lokale Berühmtheit und außerdem sein Nachbar. Die beiden Männer verband während der Highschool eine enge Freundschaft, die ein jähes Ende fand und bei beiden Männern Wunden hinterließ. Hasserfüllt entwickelt sich zwischen Mike und Ray ein Duell, in dem es um Leben und Tod geht. Auch ihre Familien werden hineingezogen und drohen zu zerbrechen. Je näher der Polizist der Wahrheit kommt, desto rücksichtsloser geht der Killer vor, um weiterhin die Kontrolle zu behalten. Beide waren beste Freunde, aber die Freundschaft ging, angeblich wegen einer Frau, in die Binsen. Es ist mehr als das.
Rot auf Schwarz-Weiß. Hochspannungsmasten, die das Bild in kleine Stückchen zerfetzen. Eine lebensgroße Puppe, die in der öden Landschaft hin und her schaukelt. Die schwarze Silhouette eines glatzköpfigen Mannes. Rote Rosen schwimmen auf der schwarzen Wasseroberfläche. Ein schreiender Mann rennt auf uns zu, der mit den Armen rudert wie eine Windmühle. Schnitt.
Schon der geniale Vorspann stimmt auf die Serie ein (siehe Video) und hat mich schon von da an in den Bann gezogen. Der Soundtrack erledigte den Rest, sodass mich ein beunruhigendes und faszinierendes Gefühl beschleicht, dass hier nichts gut ausgehen kann. Die Serie ist düster, denn in Durham scheint sogut wie nie die Sonne, wie ein Schandfleck mitten auf dem Land. Grelle Farben gibt es nicht, alles ist grau in grau. Die Serie ist langsam. Sie lässt sich Zeit um auf die Charaktere einzugehen. Um noch weiter in das Gestrick aus Lügen, Betrug und Geheimnis einzutauchen. Es ist faszinierend.
Die Vergangenheit der Figuren ist ebenso dunkel wie ihre Gegenwart und im Laufe der Serie kann man immer weniger zwischen dem Helden und dem Bösewicht unterscheiden. Zwei Männer entfachen ein Spiel aus Lügen und Gewalt. Willkommen bei Durham County.
Mein Fazit: Wer es schafft, bei Durham County zu bleiben, wird mit erstklassigem Fernsehen belohnt.
Ich liebe die Coen Brothers. Ich mochte No Country for Old Men und amüsierte mich wunderbar bei Burn After Reading. Jetzt kommt eine weitere Komödie von Joel und und Ethan namens “A Serious Man” und der Trailer zum Film sieht richtig richtig gut aus. Uns erwartet also wieder großes und auch wenn der Film für Coen Verhältnisse nur gut werden sollte, so liegt die Qualität trotzdem noch weit über anderen Filmen. Ich freu mich jedenfalls drauf. Hier der Plot:
A Serious Man is the story of an ordinary mans search for clarity in a universe where Jefferson Airplane is on the radio and F-Troop is on TV. It is 1967, and Larry Gopnik (Michael Stuhlbarg), a physics professor at a quiet Midwestern university, has just been informed by his wife Judith (Sari Lennick) that she is leaving him.
She has fallen in love with one of his more pompous colleagues, Sy Ableman (Fred Melamed), who seems to her a more substantial person than the feckless Larry. Larrys unemployable brother Arthur (Richard Kind) is sleeping on the couch, his son Danny (Aaron Wolf) is a discipline problem and a shirker at Hebrew school, and his daughter Sarah (Jessica McManus) is filching money from his wallet in order to save up for a nose job. While his wife and Sy Ableman blithely make new domestic arrangements, and his brother becomes more and more of a burden, an anonymous hostile letter-writer is trying to sabotage Larrys chances for tenure at the university.
Also, a graduate student seems to be trying to bribe him for a passing grade while at the same time threatening to sue him for defamation. Plus, the beautiful woman next door torments him by sunbathing nude. Struggling for equilibrium, Larry seeks advice from three different rabbis. Can anyone help him cope with his afflictions and become a righteous person a mensch a serious man?
Nein, es geht nicht um den Nachfolger zu Twilight namens “New Moon”, sondern um den Film von Duncan Jones “Moon” mit Sam Rockwell. Sam Rockwell fand ich ja schon bei “Per Anhalter durch die Galaxis” und “Green Mile” richtig gut und jetzt macht er schauspielerisch nochmal einen großen Schritt nach vorne mit “Moon”.
Nach jahrelanger Minenarbeit auf dem Mond um neue Energieresourcen für die Erde zu gewinnen, geht es es für Sam Bell (Sam Rockwell) in zwei Wochen wieder auf die Erde zurück. Doch umso näher der Tag der Abreise kommt, desto seltsamere Erfahrungen macht Sam.
Moon tells the story of an astronaut, Sam Bell (Sam Rockwell), who is sent to the moon for 3 years to harvest a new energy source that is transported back to earth. Bell works for a gigantic corporation aimed at providing humanity with an unlimited supply of lunar energy, which will take the place of non-renewable fossil fuels. While on the moon, Bell is assisted by GERTY, an on-board computer/robot that makes sure Sam is taken care of and that the mining job is being done correctly and without incident. A freak accident occurs involving one of the energy harvesters and Sam Bell realizes that the corporation he is working for is cutting some pretty severe corners to save money.
Der Trailer hat mich auf jeden Fall sehr beeindruckt und nun steht der Film ganz oben auf der meiner To-Do-Liste neben “(500) Days of Summer”.
Das Poster zum Film “Daybreakers” sieht wirklich ganz nett aus, auch wenn es für meinen Geschmack ein klein bisschen zuviel rot ist. In „Daybreakers“ mit Ethan Hawke, Sam Neill und Willem Dafoe geht es um eine Gesellschaft aus Vampiren, die menschliche Blutfarmen betreibt und bald die Frage aufkommt, was passiert wenn auch wirklich der letzte Mensch das zeitliche gesegnet hat.
Dazu hier der Trailer. Sieht alles ganz nett aus, aber ich weiß nicht, ob die Story für einen ganzen Film soviel hergibt, um nicht irgendwann zu langweilen. Der Stil erinnert vorallem zu Beginn des Trailers sehr an Underworld, aber das muss ja jetzt nichts schlechtes bedeuten, denn Underworld war vielleicht von der Story her nicht so besonders, aber den Stil mochte ich.
Gestern war es endlich soweit: Ich konnte mir den langerwarteten Nachfolger zum Sommerblockbuster “Transformers” angucken und zur perfekten Einstimmung auf den zweiten Teil lief im Vorfeld Teil eins nochmal über die Kinoleinwand, sodass die Story nahtlos weitergeführt werden konnte. So habe ich jetzt auch die perfekte Möglichkeit zu vergleichen. Kann “Transformers: Revenge of the Fallen” über Teil eins triumphieren?
Ein Splitter des mächtigen Kristalls des ersten Teils, genannt Allspark, hat sich in den Sachen von Sam Witwicky verfangen und als er ihn berührt nistet sich das Geheimnis des Allsparks in Sams Gehirn ein. Viel Zeit, um die Dinge zu verarbeiten und die Zeichen, die er sieht, zu deuten, bleibt Sam allerdings nicht, schließlich ist das sein erster Tag am College. Doch Optimus Prime, der Anführer der Autobots, bittet Sam um Hilfe. Er soll für die Roboter ein gutes Wort bei dem Sicherheitsberater Theodore Galloway einlegen, um eine weitere Zusammenarbeit zwischen den Autobots und der US-Regierung zu erreichen, da die Regierung der Meinung ist, dass die ganzen Vorfälle auf der Erde durch die Autobots ausgelöst wurden, da sich die Decepticons rächen wollen. Aber nicht nur Optimus Prime und seine Autobots, auch die Decepticons um Anführer Megatron sind an Sam interessiert. Sie wollen den in Sams Kopf gespeicherten Code sichern, um mit dessen Hilfe die Erde endgültig zu zerstören
Michael Bay steht für Explosionen am laufenden Band und in manchen seiner Filme hat man das Gefühl, dass genau diese auch im Vordergrund stehen würden. Michael Bay ist der Pyromane der Filmbranche, der erstmal alles in die Luft sprengt und dann mal sieht, was von der Landschaft und von der Story dann noch übrig ist. Doch beim erfolgreichen ersten Teil der Transformers Reihe wechselte Michael Bay den Producer und wandte sich von Jerry Bruckheimer ab. Steven Spielberg nahm seinen Platz ein und das machte sich sofort bemerkbar, denn Michael Bay lieferte mit “Transformers” im Jahr 2007 eine perfekte Mischung aus Action, Robotern gepaart mit bombastischen Effekten und einer Priese Humor ab, ohne dabei die Story zu vernachlässigen. Alles stimmte auf den Punkt genau. Leider stand Steven Spielberg bei “Transformers: Revenge Of The Fallen” nur noch beratend zur Seite und das schlägt sich auch gleich auf den Film nieder: Es kracht doppelt so oft und doppelt so laut.
Groß, größer, “Transformers: Revenge Of The Fallen”. Es belegen schon die nackten Zahlen, dass hier geprotzt und nicht gekleckert wurde. Die Anzahl der Transformers wurde von 14 auf 46 mehr als verdreifacht und der verschlungene Speicherplatz erhöhte sich von 20 auf 145 Terabyte. Der Größenwahn wird wohl am Besten daran deutlich, dass schon in der ersten paar Minuten Shanghai in Schutt und Asche gelegt wird oder am Decepticon Devestator, der sich gleichmal aus verschiedenen Baufahrzeugen zusammensetzt und ohne Probleme eine ganze Pyrmaide in Schutt und Asche legt. Dabei ist das Ding so groß wie ein Hochaus und besteht aus Millarden von Einzelteilen. Auch die anderen Transformers sehen wieder unglaublich aus. Wenn sie sich transformieren dreht, springt, wackelt und zischt es an jeder Ecke.
Leider hat man sich an den ganzen Explosionen, zebrechenden Wänden und den Transformers irgendwann satt gesehen und Langeweile setzt ein, denn im Gegensatz zum ersten Teil gewinnt die Zerstörungswut Michael Bays bald die Überhand. Außerdem ist die Story gefühlt nur da, um von einer Schlacht zur nächsten zu lenken, denn die Drehbuchautoren bauen vorallem zum Ende hin viele Wendungen ein um die Story noch ein bisschen in die länge zu ziehen und noch eine Schlacht zu präsentieren. Da ist dann aufeinmal nach fast zwei Stunden die Rede von einer streng geheime Railgun und einem „Matrix of Leadership“ und so ist “Transformers: Revenge Of The Fallen” gefühlt viel zu lang geraten.
Fazit: Der neue Transformers Teil ist zu Beginn actionreich, effektvoll und witzig, genau wie sein Vorgänger, doch spätestens ab der Mitte kracht es an jeder Ecke. Man ist zwar immernoch erstaunt über die Effekte, aber nach einer gefühlten 30 Minuten Schlacht langweilt es dann auch. Trotzdem ein schöner Sommerblockbuster.
Mein Gott, was ich grade für eine Gänsehaut auf dem Rücken hatte. Band of Brothers gehört zu meinen absoluten Lieblingsserien, die ich bisher sicherlich schon sechs Mal gesehen habe und jetzt kommt von Steven Spielberg und Tom Hanks der Nachfolger: “The Pacific”. Wie “Band of Brothers” besteht auch “The Pacific” aus 10 Episoden und erzählt von den Ereignissen während des zweiten Weltkrieges, erneut aus der Perspektive amerikanischer Infanteristen. Während “Band of Brothers” jedoch in Europa spielte, erzählt “The Pacific” vom Krieg der Amerikaner gegen das kaiserliche Japan. Die Geschichte basiert auf den Memoiren mehrerer US-Marines, die in der Serie von James Badge Dale, Joseph Mazzello, und Jon Seda verkörpert werden.
Auch im Nachfolger wird nicht mit Gewalt und Blut gespart, jedoch bewies schon “Band of Brothers”, dass durchaus eine mehrdimensionale und differenzierte Darstellung der Gewalt vorhanden ist. Auch wenn die Einschaltquoten für “Band of Brothers” zur Erstausstrahlung nicht gerade überragend waren, so ist die Serie heute immernoch sehr erfolgreich beim DVD Verkauf.
Mit einem unglaublich großen Budget von 200 Millionen Dollar sollten Tom Hanks und Steven Spielberg keine finanziellen Schwierigkeiten haben um in die großen Fußstapfen von Band of Brothers zu treten. Die wohl teuerste TV-Produktion aller Zeiten wird wahrscheinlich im Frühling nächsten Jahres auf HBO ausgestrahlt werden, ein TV-Start in Deutschland ist leider noch nicht in Sicht.
Hier ist der Trailer zu “The Pacific “ und der lässt schon altes Band of Brothers Feeling aufkommen. Die Musik, die Charaktere, alles erinnert einfach an Band of Brothers in einem anderen Setting. Ob die Serie jedoch “Band Of Brothers” übertreffen kann und die Charaktere meine Helden der Easy Company ersetzen können, dass wird sich zeigen. Ich bin jedoch sehr zuversichtlich. Achtung: Wer Band of Brothers kennt, der bekommt sicherlich eine Gänsehaut beim Trailer. So war es zumindest bei mir.
Vor ein paar Tagen ist der Trailer zu Zombieland online gegangen, aber irgendwie ist mir diese amüsante Komödie erst jetzt über den Weg gelaufen. Zombieland wirkt wie eine Mischung aus Ananas Express und Dawn of the Dead, oder wie eine actionreichere Version von Shaun of the Dead.
Die Geschichte konzentriert sich Anfangs auf die zwei Überlebenden der Apokalypse Columbus und Tallahassee, die ein sehr unterschiedliches Zombiejäger Team sind. Tallahassee schwingt eher die Waffen und bringt jeden Zombie mit eben diesen zum schweigen, wohingegen Columbus eher durch seine Angst am Leben gehalten wird. Als sich sich Wichita und Little Rock den beiden anschließen gilt es eine Lösung für das Zombie-Problem zu finden.
Sieht wirklich sehr spaßig aus, nur hoffe ich, dass nicht wieder die besten Gags im Trailer verbraten wurden, denn das wäre wirklich schade. Könnte eine schöne Abwechslungs werden, denn eine Zombiekomödie hatten wir ja auch lange nicht mehr.
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